Chronik

 „Es begann an der Kreutleser Kirchweih 1986, da fragten junge Musiker den damaligen Bürgermeister Andreas Güllering, ob es möglich sei, in der Gemeinde Oberasbach eine Musikkapelle aufzubauen. Unser Bürgermeister war von dem Vorschlag sehr begeistert und sprach mit den Gemeinderäten darüber. Auch von den Gemeinderäten war großes Interesse vorhanden.“

 

So beginnt das Protokollbuch der Blaskapelle Oberasbach. Aber wie hat der Verein zu leben begonnen? Nachdem der Gemeinderat grünes Licht gab, fand am 2. Februar 1987 mit 20 Musikern und dem Dirigenten Willi Flath unter den Augen der beiden Bürgermeister die erste Probe statt. Nachdem Andreas Güllering einen Taktstock überreichte, folgte der erste Marsch „Freude zur Musik“.

 

Am 24. Februar des gleichen Jahres fand die Gründungsversammlung im Pfarrsaal der St.-Johannes-Kirche statt und 53 Anwesende wurden Mitglieder des unter Karl Hörauf geführten neuen Musikvereins. Von nun an spielten wir Festzüge, Standkonzerte, Unterhaltungsauftritte und auch im Bierzelt. Seit nunmehr 25 Jahren sind wir ständige Begleiter vom Weihnachtsmarkt, der Schützenkönigsabholung am Montag der Oberasbacher Kirchweih und der St.-Martins-Prozession, wir überlebten den Stadtausflug und das Muttertagskonzert.

 

Bereits im Oktober 1988 wurden wir beim Almabtrieb in Hollersbach/Pinzgau als „Gastkapelle aus Deutschland“ begrüßt. Ein Jahr später war an einem Kapellenwettstreit mit der Jugendkapelle Stein auch Radio Charivari anwesend.

 

Beim Muttertagskonzert 1990 verabschiedeten wir unseren Willi Flath und Rainard Hoffmann übernahm das Kommando. Nach kurzem Intermezzo kehrte Willi Flath wieder als „Übergangslösung“ zu uns zurück.

 

Im November 1991 spielten wir am Adventskonzert der Gemeinde Oberasbach erstmals unter der Leitung des Kapellmeisters Heinz Rebel. 

 

Wir durften 1994 bei der Stadterhebung von Oberasbach unser Bestes geben. 

 

Unsere aktuelle, seit Jahren geplante Uniform konnten wir erstmals bei der Fronleichnamsprozession 1995 der Öffentlichkeit präsentieren. Diese war gleich dabei, als wir am gleichen Tag eine Reise nach Würdinghausen im Sauerland antraten und dort als „die bayerische Blasmusik“ beim hoch angesehenen Kaiserschützenfest empfangen wurden.

 

Wir spielten später Auftritte am Volksfest in Nürnberg und nahmen am Kirchweihzug der Fürther Kirchweih zum 1000jährigen Stadtjubiläum teil. Ein fester Bestandteil unserer Auftritte ist nach wie vor die Schützenkönigsabholung an der Oberasbacher Kirchweih sowie der Laternenumzug und Weckruf am Kirchweih Eigenes Heim in Fürth, hier sind regelmäßig auch die Fürther Bürgermeister anwesend. 

 

2009 machten wir einen Ausflug zum Musikantenstadl nach Arnschwang in den bayerischen Wald. 

 

Auch wurden wir schon von prominenter Stelle begrüßt, so wie am 13. Juni 2010 im ZDF-Fernsehgarten in Mainz von Andrea Kiewel oder an der Burgfarrnbacher Kirchweih von Volker Heißmann.

 

Wir untersützten 2010 und 2012 den TSV Altenberg beim Internationalen Fußballturnier dabei, um die Nationalhymnen nicht nur vom Band zu haben.

 

Die Partnerstädte Niederwürschnitz in Sachsen und Riolo Terme in Italien erfreuten wir mit Blasmusik. Der Auftritt in Riolo Terme Ende Mai 2011 war gleichzeitig der letzte Auftritt unseres Dirigenten Heinz Rebel, der wenige Tage später für alle überraschend verstarb. 

 

Am 27.06.2011 übernahm Marcus Schlegel als neuer Kapellmeister, er ist ein junger und erfahrener musikalischer Leiter, der bereits den Stadtspielmannszug Erlangen dirigiert.

 

Am 5.5.2012 fand das Jubiläumskonzert anläßlich des 25jähriges Bestehens der Blaskapelle statt. Da das Konzert das Abschiedskonzert von Heinz Rebel sein sollte, wurde das Programm nahezu unverändert von Heinz übernommen und war eine musikalische Reise in verschiedene Länder und Rhythmen. Es fanden Ehrungen der langjährigen Mitglieder durch Bürgermeisterin Birgit Huber und Landrat Matthias Dießl sowie Ehrungen für die langjährige Tätigkeit als Musiker von der Bezirksvorsitzenden und Vizepräsidentin des NBMB Catrin Seel statt. Durch Programm führte Friedhelm Laaß.